PFAS Filter Check

Trinkwasserverordnung 2026 · Unabhängiger Ratgeber

Welcher PFAS-Wasserfilter passt zu deiner Region?

Aktivkohle oder Umkehrosmose, Tischfilter oder Untertisch-Anlage: Welcher Filter sinnvoll ist, hängt von deiner regionalen Belastungslage, deinem Verbrauch und deinem Budget ab. Wir führen dich unabhängig zur passenden Auswahl — ohne Panikmache und mit offengelegten Quellen.

20
PFAS-Verbindungen erstmals reguliert (PFAS-20, seit Jan. 2026)
95%+
typische Rückhalterate von Umkehrosmose-Anlagen
2028
strengerer PFAS-4-Grenzwert tritt in Kraft

Wie diese Seite arbeitet

PFAS Filter Check ist ein unabhängiges Informationsangebot. Wir verkaufen keine eigenen Filter, sondern ordnen öffentlich verfügbare Studien- und Behördendaten ein und vergleichen Produkte verschiedener Hersteller. Über gekennzeichnete Affiliate-Links erhalten wir eine Provision, wenn du ein Produkt kaufst — unsere redaktionelle Einschätzung bleibt davon unbeeinflusst.

Verfasst von Michael Sack, Betreiber von PFAS Filter Check · Letzte Aktualisierung: 11. August 2026

Häufige Fragen

Welcher Filtertyp entfernt PFAS am zuverlässigsten?

Umkehrosmose-Anlagen erzielen laut unabhängigen Tests die höchste Rückhalterate (häufig über 95%). Aktivkohlefilter mit Blockkohle (nicht nur Granulat) reduzieren PFAS ebenfalls spürbar, jedoch meist etwas weniger stark — vor allem bei kurzkettigen PFAS. Details im Vergleich Aktivkohle vs. Umkehrosmose.

Was kostet ein guter PFAS-Wasserfilter?

Tischwasserfilter mit Aktivkohle starten bei ca. 25–50 €, Untertisch-Aktivkohlefilter liegen bei 100–250 €, Umkehrosmose-Anlagen bei 300–900 € plus jährliche Kartuschenkosten von 40–150 €.

Muss ich sofort einen Filter kaufen, wenn PFAS in meiner Region bekannt ist?

Nicht zwingend — die seit Januar 2026 geltenden Grenzwerte sollen genau verhindern, dass gesundheitsschädliche Mengen im Trinkwasser ankommen. Bei bekannten Belastungsschwerpunkten (z. B. Rastatt, Altötting) empfehlen Verbraucherzentralen dennoch vorsorglich einen geeigneten Filter, insbesondere für Schwangere und kleine Kinder.

Reicht ein einfacher Tischwasserfilter gegen PFAS aus?

Nur eingeschränkt. Klassische Tischfilter sind primär auf Kalk und Geschmack ausgelegt; eine PFAS-Reduktion leisten sie nur, wenn der Hersteller sie ausdrücklich mit geeigneter Blockkohle und einer belegten Rückhalterate ausweist. Achte auf konkrete Prüfangaben statt auf allgemeine Werbeaussagen.

Wie oft muss ich die Filterkartusche wechseln?

Maßgeblich sind die Herstellerangaben zu Laufzeit und Durchflussmenge. Aktivkohle-Kartuschen werden je nach Modell typischerweise alle 3–6 Monate getauscht, Membranen einer Umkehrosmose halten deutlich länger als die vorgeschalteten Filterstufen. Ein überfälliger Wechsel senkt die Rückhalteleistung — der Wechselrhythmus ist Teil der Gesamtkosten.

Finde in 2 Minuten heraus, welcher Filter zu dir passt

Bundesland, Nutzung, Budget — drei Fragen, eine konkrete Empfehlung.

Filter-Finder starten